
Wer hat ihn nicht schon geträumt, den Traum vom Fliegen? Wer hat nicht schon neidisch den Adler beobachtet, der durch die Lüfte gleitet, schwerelos und anmutig? „Genau so müsste man auch fliegen können“, denkt sich so manch einer. Und man kann.
Es ist schon erstaunlich, wozu der Mensch in der Lage ist. Denn es braucht weder viel Stahl noch grosse Motoren zum fliegen. Ein Stück Stoff und ein paar Leinen genügen für das lärmfreie, naturnahe Flugerlebnis: „Was mich immer fasziniert hat, ist, dass man sein Flugzeug immer mit dabei haben kann“ sagt Fluglehrer Markus Kuhn von der Flugschule flyy.ch. Das High Tech Gerät verpackt im Rucksack.
Nichtbetriebsversicherungen (z.B. SUVA) erklärten das Gleitschirmfliegen zum „Nicht-Risikosport“. Das zeigt, dass der Flugsport enorm sicher geworden ist. Nichts desto trotz ist eine solide Ausbildung von grösster Bedeutung. Der Schweizerischen Hängegleiter-Verbandes (SHV ) weisst darauf hin, dass wer heute in der Schweiz einen Delta, einen Gleitschirm oder einen Starrflügler fliegen will, eine Ausbildung mit theoretischer wie praktischer Prüfung braucht. Gelernt wird in der Flugschule.
Wer sich den Traum vom fliegen erfüllen möchte, hat die Qual der Wahl aus einer grossen Zahl von Flugschulen die für sich Passende zu wählen.
Folgendes sollte beachtet werden:
Am besten erprobt man sich und die Flugschule im Rahmen eines Schnuppertags.
Das Prinzip der Ausbildung ist schlicht: Man geht vom Einfachen zum Schwierigen. Und zwar im individuellen Lerntempo. Los geht’s am Übungshang. Nach der theoretischen Instruktion lernt man den Gleitschirm kennen, macht Aufziehübungen sowie kleine Flüge am Übungshang.
Mitbringen muss man eigentlich fast nichts, denn das Flugmaterial wird in der Regel von der Flugschule zur Verfügung gestellt.
Mitbringen muss man eigentlich fast nichts, denn das Flugmaterial wird in der Regel von der Flugschule zur Verfügung gestellt.
Fluglehrer Kuhn empfiehlt folgende Dinge an den Schnuppertag mitzubringen:
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Ein Warnhinweis muss aber dennoch sein: |