Sauna ist Entspannung pur
Der Wechsel von heiß und kalt stimuliert das Immunsystem, Herz, Kreislauf und Durchblutung. Er sorgt auch für gesunde, reine Haut. Zudem ist Sauna für hitzeverträgliche Menschen sehr entspannend. Hektik und Stress können für einmal vergessen werden. Bei rund 90 Grad Celsuis Wärem lässts sichs wunderbar abstellen.
Richtig saunieren: Step by Step
Trinken Sie zwei bis drei Stunden vor dem geplanten Saunabesuch Wasser oder ungesüssten Kräutertee um während des Schwitzens nicht zu dehydrieren.
Saunieren Sie nicht, wenn Sie krank sind oder sich unwohl fühlen. Brechen Sie den Saunabesuch ab, wenn Sie Anzeichen einer aufziehenden Grippe oder Erkältung spüren.
Eine Dusche vor dem ersten Saunaang empfiehlt sich nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern öffnet auch die Poren der Haut und bereitet sie auf das Schwitzen vor. Danach gut abtrocknen.
Legen Sie Brillen, Uhren oder Schmuck vor dem Eintreten in die Sauna ab. Das Metall erhitzt sich in der Sauna und wird auf der Haut als unangenehm heiss empfunden.
Die Temperatur einer klassischen Sauna beträgt zwischen 70 und 100°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 20%.
Ein Saunagang dauert normalerweise zwischen 10 und 15 Minuten. Während dieser Zeit gilt absolute Ruhe. Diskussionen also auf später verschieben.
Nach dem Saunagang kühlt man sich unter Dusche ab, wagt gar den Sprung ins kalte Becken oder kurbelt seinen Kreislauf mit Kneippanwendungen an. Nach dem Abtrocknen folgt eine Ruhephase die ohne weiteres 20 Minuten in Anspruch nehmen darf.
Erst dann folgt ein zweiter und eventuell nach einer weiteren Ruhephase ein dritter Saunagang.
Wer das Hitzegefühl steigern möchte und gleichzeitig ätherische Düfte auf sich wirken lassen möchte, macht einen Aufguss. Die ätherischen Öle sollten dem Aufgusswasser aber nur stark verdünnt beigemischt werden, sonst brennen sie in den Augen!
Trinken Sie erst nach Beenden des letzten Saunagangs wieder ausgiebig Wasser oder ungesüssten Kräutertee.
Um zu schwitzen muss übrigens nicht immer nach finnischer Art mit hohen Graden sauniert werden. Sanftere Bedingungen herrschen in der Biosauna, im Dampfbad oder in der Infrarot Wärmekabine. Und auch im türkischen Hamam wird bei tieferer Temperatur geschwitzt.
