Der verführerische Genuss von fliessender Schokolade kombiniert mit Früchten aller Art lässt nicht nur die Herzen von Schokoladenliebhabern höher Schlagen.
1991 wurde der erste Schokoladebrunnen für die industrielle Nutzung entwickelt. Das Gerät, das dem Confiseur das Überziehen von Gebäck mit Schokolade erleichtern sollte, fand aber nur sehr wenig Absatz. Erst im Jahre 2004, also vor sehr kurzer Zeit, wurden die Brunnen für den privaten Gebrauch umfunktioniert.
Man gibt die Schokolade in das beheizte Auffangbecken des Brunnens. Mittels einer Transportschnecke im inneren des Brunnens wird die geschmolzene Schokolade nach oben befördert. Durch im Zylinder angebrachte Öffnungen tritt die Schokolade auf mehreren Ebenen aus und fliesst kaskadenartig über drei bis vier Stufen nach unten in das Auffangbecken herab, wo sie von neuem erhitzt wird. Nach einigen Minuten fliesst die Schokolade gleichmässig den Brunnen hinunter.
In den Schokoladenbrunnen werden meist Kuvertüren, d.h. Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakaobutter verwendet. Der relativ grosse Fettanteil bewirkt das gleichmässige Fliessen der Schokolade über die Tellerförmigen Stufen hinab. Die "Fliessschokolade" kann meist am selben Ort wie der Schokobrunnen bezogen werden.
Eiegentlich wurde der Schokoladebrunnen ja für das Überziehen von Gebäck erfunden. Genauso gut lassen sich aber auch Erdbeeren, Bananen, Trauben, Ananas, Kiwi, Orangen, und Mandarinen. Bestimmt lassen sich aber auch noch viele andere Leckerbissen finden, die sich in Schokolade tunken lassen – Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Die Wärmeschüssel und der Turm lassen sich einfach abnehmen, dadurch lässt sich der Schokoladenbrunnen leicht montieren und wieder demontieren. Die Reinigung wird erleichtert.
Ein Schokobrunnen ist DIE Attraktion für einen Anlass. Die Wahrscheinlichkeit, dass man ihn danach regelmässig weiter nutzt ist eher klein. Trotzdem lohnt es sich eher, ihn zu kaufen anstatt ihn zu mieten. Gemietet werden können nämlich nur grosse Modelle. Die Miete pro Tag beträgt cirka CHF 150.- also gleichviel wie der Kaufpreis eines kleineren Modelles. Kleinere Modelle haben ausserdem den Vorteil, dass sie mit wesentlich weniger Schokolade betrieben werden können.